Informationen zu den Anbietern

Flatex

Die flatex mit Hauptsitz in Kulmbach gehört zur XCOM-Gruppe und ist seit 2006 als reiner Online-Broker am deutschen Markt vertreten. Die flatex hält ihre Bankverbindung über die Bank für Investments und Wertpapiere AG (biw) und wirbt mit einer volumenunabhängigen Ordergebühr von 5,90 EUR zzgl. Börsengebühren sowie gebührenfreier Konto- und Depotführung.

Aufgrund seiner einfachen und im Preis-Leistungs-Verhältnis günstigen Kostenstruktur erfreut sich flatex einer großen Beliebtheit und einem wachsenden Bekanntheitsgrad als Onlinebroker. Flatex bietet inzwischen den Handel von Aktien, Zertifikaten, Optionsscheinen, Fonds, Exchange Traded Funds (ETF), Anleihen und Contracts for Difference (CFD), also die sogenannten Derivate-Fonds.

So bietet flatex heute rund 1.500 Fonds und über 300 ETF an.und unter dem Gesichtspunkt der Orderkosten dauerhaft zum Nulltarif an.

Der Wertpapierhandel wird über die darauf spezialisierte biw abgewickelt, auch die . Kundenkonten und Depots werden dort geführt. Auch beim Brokerageangebot von ViTrade ist dieser Bereich auf die Abwicklungsbank ausgesourct. Flatex ist damit ein reiner Reseller von Dienstleistungen

Mit seiner Depotstruktur hat flatex erfolgreich ein Modell ähnlich dem der sogenannten Billigflieger oder Mobilfunk-Discounter auf den Broker-Markt übertragen. Das bedeutet faktisch besonders günstige Bedingungen für eine schmale Bandbreite von Trades. Zu der Pauschae addieren sich jedoch Börsengebühren, die unter bestimmten Bedingungen sehr hoch ausfallen können, etwa im außerbörslichen Handel oder wenn die Order über einen anderen Börsenplatz als Xetra Frankfurt ausgeführt wird. Die Teilausführung ist jedoch bei taggleicher Transaktion kostenlos. Flatex wurde 2008 zum Wertpapierdepot Testsieger von ntv gewählt.

Im Juni 2009 ging flatex mit einem Emissionsvolumen von insgesamt 3,12 Millionen Euro an die Börse.

Einlagensicherung

Die flatex ist der gesetzlichen Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) und dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. angeschlossen. Über die EdB sind für jeden Privatkunden Einlagen auf Bankkonten bis 50.000 EUR vollständig abgesichert. Über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. sind darüber hinaus Einlagen für jeden Privatkunden bis 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank vollständig abgesichert.

Dies entspricht im Falle der flatex also einer Einlagensicherung von etwa einer Million Euro, da sich die Sicherung bei der Partner-Bank biw konkret auf 3,193 Millionen Euro je Privatkunde beläuft (Stand: 04.03.10).

Der Schutz des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. beginnt dort, wo die gesetzliche Sicherung aufhört. Er übernimmt im Falle der Insolvenz eines mitwirkenden Institutes die Einlagenteile, welche die gesetzliche Mindestabsicherung übersteigen, bis zur Sicherungsgrenze.

Die Vorteile auf einen Blick

Keine Fixkosten
Xetra Order ab 5,90 Euro
Außerbörslicher Handel möglich
Keine Limit-Gebühren
Keine Mindesteinlage erforderlich

Kritik

Mehrheitsaktionär der flatex ist der Medienunternehmer und Herausgeber der Anlegerzeitschrift „der Aktionär“ Bernd Förtsch. Förtsch sorgte mehrfach für Schlagzeilen, unter anderem im Zusammenhang mit einer desaströsen Prognose zur Morphosys-Aktie im Jahr 2000 sowie Vorwürfen des Scalping (Kurs- bzw. Performance-Manipulation bestimmter Wertpapiere) und dubioser Anlage-Renditestrukturen ähnlich der fatalen Enron-Strategie.

Flatex Konto & Depot

0,00 EUR Depot p. a.
5,90 EUR pro Order
Kontoeröffnung über die biw Bank Investments und Wertpapiere AG
3,0 Mio Euro Absicherung je Privatkunde über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken.

Hausanschrift von Flatex

Am Eulenhof 14
95326 Kulmbach

Telefon 09221/70358987
E-Mail info@flatex-ag.de
www.flatex-ag.de

c/o Bank für Investments und Wertpapiere biw AG (BLZ 101 30 800)

Magazinstraße 2

08056 Zwickau

Lynx

Die Lynx Broker gehört zur niederländischen LYNX B.V.-Gruppe und wurde 2006 in Amsterdam gegründet. Seit 2008 ist Lynx auch auf dem belgischen und deutschen Markt vertreten, sowie in Kooperation mit der Interactive Brokers (UK) Limited in Großbritannien. Durch diese besondere Struktur wird Lynx gleichzeitig durch die niederländische Autoriteit Financiële Markten (AFM), der niederländischen Zentralbank, der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), als auch der Deutschen Bundesbank überwacht und bietet somit eine hohe strukturelle Sicherheit.

Lynx hat sich als reiner Online-Broker auf den Europäischen Markt spezialisiert, bietet jedoch auch Zugang zu den weltweiten Handelsplätzen in einer angemessenen, transparenten Preisstruktur. Dank großer Handelsvolumina kann Lynx die Gebühren auf breiter Basis relativ gering halten: So eröffnet Lynx den Zugang zu über 60 Börsen in 16 Ländern weltweit und bietet dabei ein breites Spektrum von über 40 Finanzprodukten bzw. Orderarten zu konstanten 7,50 EUR Gebühr per Order an – und das ohne die oft üblichen börsenplatzabhängigen Zusatzentgelte.

Durch eine Mindesteinlage und eine große Anzahl Depotkunden wird eine gewisse finanzielle Grundsicherheit geschaffen, außerdem erfreut sich das Unternehmen einer stabilen und stabil wachsenden Position am Markt durch gesunde Handelsumsätze:

Eigenen Angaben zufolge wickelt Lynx Broker insgesamt täglich über 700.000 Orders ab und nimmt damit rund 14 Prozent im weltweiten Optionenhandel ein. So lassen sich über Lynx eigene Anlage- und Handelsstrategien umsetzen sowie Realtime-Kurse nutzen. Darüber hinaus stehen dem Depot-Kunden weitere Werkzeuge zur Verfügung, die einen besonders schnellen, direkten und effizienten Handel ermöglichen.

2007 wurde Lynx vom Handelsmagazin „Barron’s Magazine“ für die hohe Benutzerfreundlichkeit, Zuverlässigkeit, Stabilität und technische Überlegenheit ausgezeichnet.

Einlagensicherung

Es liegen keine Angaben zur Einlagensicherung im Rahmen der EdB oder BdB vor. Bei Lynx Broker handelt es sich um ein holländisches Finanzinstitut, das nicht an die bundesdeutsche Einlagensicherung gebunden ist. Lynx ist allerdings von bedeutender Größe auf dem Weltmarkt und daher relativ gut durch das Gesamtvolumen abgesichert. Die penible und ständige Überwachung durch vier unterschiedliche Kontrollinstitute gewährleistet zudem eine gewisse Sicherheit.

Darüber hinaus tätigt Lynx alle Transaktionen nur mit renommierten Banken und Brokern weltweit. Alle Aktien, Optionen und Optionsscheine auf Fondsdepots sind bis zu einem Betrag von 30 Millionen US-Dollar (etwa 23,7 Millionen EUR) durch die französische Société Générale abgesichert. Für Bareinlagen besteht ein Schutz bis zu einer Million US-Dollar (etwa 810 000 EUR).

Die Vorteile auf einen Blick

Keine Kontoführungskosten
Keine Kosten bei Dividendenauszahlungen
Keine administrativen Kosten
Keine Kosten bei Orderstreichung oder Limitsetzung
Keine automatische Abführung der Abgeltungssteuer
Keine zusätzlichen Kosten bei Teilausführungen im Aktienhandel
Umfangreiche weltweite Möglichkeiten an Leerverkäufen

Kritik

Durch die fehlende Einlagensicherung im Rahmen der deutschen Gesetzgebung kann eine Sicherheit der Anlagen trotz der Größe des Unternehmens Lynx Broker nicht hundertprozentig gewährleistet sein und einzelne Kunden können empfindliche Wertverluste besonders bei Markteruptionen von der Dimension einer Subprime Crisis erleiden. Kontrolle ist stets retrospektiv, Verluste, Insiderhandel, Scalping oder anderer Missbrauch kann durch Überwachung niemals vollständig eliminiert werden. Durch die Vermeidung der automatischen Abführung der Abgeltungssteuer können Anleger darüber hinaus zur Steuerhinterziehung verleitet werden.

Lynx Broker Depot

0,00 EUR Depot p. a.
7,50 EUR pro Order
Mindesteinlage: 4000 EUR
Keine Angaben zur Einlagensicherung im Rahmen der EdB oder BdB.

Hausanschrift der deutschen Zweigstelle von Lynx Broker

LYNX B.V. Germany Branch
Französische Straße 13/14
10117 Berlin

Telefon 030/303286690

E-Mail service@lynxbroker.de

www.lynxbroker.de

Onvista

Die OnVista Bank ging 2009 aus der 1997 als Firmatex gegründete deutsche Zweigniederlassung der französischen Fimatex S.A hervor. Die Fimatex S.A. wiederum wurde 1995 als Tochter der französischen Großbank Société Générale ins Leben gerufen. Die Bank mit Hauptsitz im französischen Boulogne Billancourt ist heute als reiner Online-Broker auf dem deutschen Markt.

OnVista bietet neben zahlreichen teilweise umständlich miteinander kombinierbaren Bonus- und Werbe-Aktionen eine der aktuell günstigsten Preisstrukturen mit kostenloser Depotführung und 5,99 Euro pro Order zzgl. börsenabhängiger Gebühren auf dem Online-Broker-Markt an. Außerdem bietet die OnVista Bank einen Direktzugang zur EUREX und verlangt keine Limit-Gebühren.

OnVista bietet als Service eine besonders benutzerfreundliche Trading-Software über das hauseigene Internetportal zur Nutzung an, die Transaktionen am Markt und Interaktionen mit anderen Tradern äußerst übersichtlich gestaltet, was für viele professionelle und semi-professionelle Trader neben der günstigen Preisgestaltung ein wesentlicher Grund für die Nutzung eines OnVista Depots. Die relativ schlanke Unternehmensstruktur und Ausrichtung auf den Internetmarkt amcht OnVista unabhängig von hohen Fixkosten wie Filialen oder Werbeausgaben; außerdem ist die Kundenbindung durch die hohe Zufriedenheit aufgrund der Trading-Software nicht unerheblich und OnVista ist damit relativ sicher gestellt, auch wenn Wettbewerber kurzfristig preisgünstigere Angebote machen.

Einlagensicherung

OnVista ist der gesetzlichen Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) und dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. angeschlossen. Über die EdB sind für jeden Privatkunden Einlagen auf Bankkonten bis 50.000 EUR vollständig abgesichert. Über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. sind darüber hinaus Einlagen für jeden Privatkunden bis 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank vollständig abgesichert.

Im Falle der OnVista besteht eine Einlagensicherung von 3,96 Millionen Euro je Privatkunde (Stand: 17.10.09). Darüber hinaus werden 70.000 Euro je Privatkunde über das französische Einlagensicherungssystem „Fonds de Garantie des Dépôts“ abgesichert.

Der Schutz des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. beginnt dort, wo die gesetzliche Sicherung aufhört. Er übernimmt im Falle der Insolvenz eines mitwirkenden Institutes die Einlagenteile, welche die gesetzliche Mindestabsicherung übersteigen, bis zur Sicherungsgrenze.

Die Vorteile auf einen Blick

Rabattstaffelung für Trades
Orders ab 5,99 Euro
Keine Limit-Gebühren
Umfangreicher außerbörslicher Handel
Direktzugang zur EUREX
Absicherung der Einlagen über zwei Systeme

Kritik

Die Angebots- und Preisstruktur ist teilweise unübersichtlich und die Kombination von Werbeaktionen mit Rabattstaffelungen usw. erschwert einen Vergleich, da OnVista phasenweise preislich stark im Vergleich zu den Mitbewerbern am Markt schwankt.

OnVista Bank FreeBuy-Depot

0,00 EUR Depot p. a.
5,99 EUR pro Order
360 Freikäufe pro Jahr bei montalichem Durchschnittsguthaben von 25.000 EUR
Neukunden erhalten 5 Trades kostenfrei, nach 20 Trades erhält der Depotinhaber einmalig einen 10g-Goldbarren im Wert von derzeit etwa 300 EUR (Stand: KW 20, 2010)
3,96 Mio Euro Absicherung je Privatkunde über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken. Außerdem 70.000 Euro Absicherung je Privatkunde über das französische Einlagensicherungssystem „Fonds de Garantie des Dépôts“.

Hausanschrift der deutschen Niederlassung von OnVista

Wildunger Str. 6a
60487 Frankfurt / Main

Telefon 069/71070
E-Mail info@onvista-bank.de

www.onvista-bank.de

Wüstenrot

Die Wüstenrot direct mit dem Hauptsitz in Braunschweig gehört zur Wüstenrot & Württembergische AG-Gruppe und ging 2005 als Multi-Channel-Bank aus der Fusion der Wüstenrot Bank AG und Wüstenrot Hypothekenbank AG im Zuge der Gründung der Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank in Ludwigsburg hervor. Die Wüstenrot direct ist eine der ersten Universalbanken mit Pfandbrieflizenz nach neuem Recht.

Die Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank sowie die Wüstenrot direct sind Teil des Finanzkonzerns Wüstenrot & Württembergische. Zum Kerngeschäft gehören Immobiliendarlehen in Zusammenarbeit mit der Wüstenrot Bausparkasse, refinanziert über die Ausgabe von Pfandbriefen. In den vergangenen Jahren hat sich das Finanzinstitut jedoch von einem reinen Immobilienfinanzierer zu einer modernen Bankplattform für Privatkunden entwickelt. Diese werden vor allem durch die Wüstenrot direct mit Giro-, Spar- und Tagesgeldkonten, Festzinsanlagen und Brokerage über das Internetportal der Wüstenrot direct betreut.

Die Ordergebühren beginnen bei 9,90 Euro pro Inlandsorder zzgl. Orderprovision von 0,25 Prozent, die an Wüstenrot direct gehen; die Tradinggebühren sind jedoch auf 29,90 Euro gedeckelt. Ferner erhalten Trader über das Engagement der Wüstenrot-Familie auf dem Immobilien-Sektor auch Zugang zu über 10.000 Investmentfonds – neben einer ganzen Reihe weiterer Aktien, Anleihen, Zertifikate und Optionsscheine. Dabei wird auf alle handelbaren Fonds ein Rabatt auf die Orderprovision von 50 Prozent gewährt.

Einlagensicherung

Die Wüstenrot direct ist der gesetzlichen Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) und dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. angeschlossen. Über die EdB sind für jeden Privatkunden Einlagen auf Bankkonten bis 50.000 EUR vollständig abgesichert. Über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. sind darüber hinaus Einlagen für jeden Privatkunden bis 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank vollständig abgesichert.

Im Falle der Wüstenrot direct besteht eine Einlagensicherung von 125,9 Millionen Euro je Privatkunde (Stand: 06.04.09).

Der Schutz des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. beginnt dort, wo die gesetzliche Sicherung aufhört. Er übernimmt im Falle der Insolvenz eines mitwirkenden Institutes die Einlagenteile, welche die gesetzliche Mindestabsicherung übersteigen, bis zur Sicherungsgrenze.

Die Vorteile auf einen Blick

Deckelung der Tradinggebühren
über 10 000 Wertpapiere, Aktien und Fonds zugänglich
Fonds-Sparpläne sind möglich

Kritik

Wüstenrot direct wirbt zwar mit einer Ordergebühr ab 9,90 Euro, faktisch beginnt die Gebühr allerdings bei 12,50 Euro pro Inlandsorder inklusive der Provision. Die Eröffnung eines Depots ist gebunden an die Eröffnung bzw, Verbindung mit einem hauseigenen Verrechnungskonto.

Wüstenrot Top Depot direct

0,00 EUR Depot p. a.
12,50 EUR pro Inlandsorder
Bindung an das hauseigene kostenlose Girokonto zur Verrechnung
125,9 Mio Euro Absicherung je Privatkunde über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken.

Hausanschrift von Wüstenrot

Im Tambour 1
71630 Ludwigsburg

Telefon 01803/115503
E-Mail info@wuestenrotdirect.de

www.wuestenrotdirect.de

ING-Diba

Die ING-DiBa mit Hauptsitz in Frankfurt am Main ist eine Direktbank und Teil der niederländischen ING-Gruppe mit einer Bilanzsumme von rund 65 Milliarden Euro. Sie wurde 1965 als Bank für Sparanlagen und Vermögensbildung AG (BSV) gegründet, erfuhr 1994 die erste Namensänderung in Allgemeine Deutsche Direktbank. 1999 implementierte die Bank die Markenkampagne „DiBa“, bevor sie endlich 2004, ein Jahr nach der Übernahme durch die Entrium Direct Bankers AG, in ING-DiBa AG umgenannt wurde.

Die ING-DiBa ist die älteste deutsche Direktbank und die inzwischen größte sowie vermutlich erfolgreichste Europas: Sie ist inzwischen mit ihrem Konzept in Frankreich, Großbritannien, Spanien, Italien, Österreich sowie Deutschland und sogar in Australien, in Kanada sowie den USA vertreten.

In Deutschland betreut die ING-DiBa heute rund 6,5 Millionen Privatkunden und ist damit die die führende Direktbank auf dem nationalen Markt. Das Tagesgeldkonto wurde mitterweile als Kernprodukt durch die Baufinanzierung, Girokonto und Brokerage weitgehend abgelöst und die Gewichtung hat sich damit von einer einzigen auf mehrere dynamische Säulen verlagert. Die Bank steht unbestritten für einfache, transparente Produkte und faire, dauerhaft gute Konditionen und kombiniert dabei das Angebot einer klassischen Hausbank mit dem weitaus flexibleren Produktspektrum des Brokerage.

Die ING-DiBa bietet als Service eine benutzerfreundliche Trading-Software über das hauseigene Internetportal zur Nutzung an, die Transaktionen am Markt und Interaktionen mit anderen Tradern äußerst übersichtlich gestaltet, was für viele Trader neben der günstigen Preisgestaltung ein wesentlicher Grund für die Nutzung ING-DiBa Depots ist: Neben Aktien, Anleihen und strukturierten Produkten kann der Trader auch klassische Fonds in sein Portfolio aufnehmen. Dadurch erreicht der Nutzer ein Höchstmaß an Flexibilität passend zum persönlichen Tradingverhalten und erhält Zugang zu sowohl dem inländischen als auch dem internationalen Markt. Ein besonderer Asprekt der ING-DiBa-Benutzermaske ist die Risiko-Matrix, die eine Justierung des persönlichen Portfolios bis ins Detail und entsprechend dem Risikoprofil ermöglicht. Darüber hinaus wird der Trader über das Internetportal der ING-DiBa kostenlos über die wichtigsten Nachrichten zu Zinsen, Rohstoffen oder bestimmten Wertpapieren informiert.

2008 wurde die ING-DiBa als bester Online Broker im Bereich Orderabwicklung, Fondsanlage sowie als Deutschlands fairster Kreditanbieter ausgezeichnet.

Einlagensicherung

Die ING-DiBa ist der gesetzlichen Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) und dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. angeschlossen. Über die EdB sind für jeden Privatkunden Einlagen auf Bankkonten bis 50.000 EUR vollständig abgesichert. Über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. sind darüber hinaus Einlagen für jeden Privatkunden bis 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank vollständig abgesichert.

Im Falle der ING-DiBa besteht eine Einlagensicherung von 1.233,768 Millionen Euro je Privatkunde (Stand: 06.04.09).

Der Schutz des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. beginnt dort, wo die gesetzliche Sicherung aufhört. Er übernimmt im Falle der Insolvenz eines mitwirkenden Institutes die Einlagenteile, welche die gesetzliche Mindestabsicherung übersteigen, bis zur Sicherungsgrenze.

Die Vorteile auf einen Blick

Überdurchschnittlich hohe Einlagensicherung
Starke Position auf dem deutschen und internationalen Markt
Besonders benutzerfreundliche Trader-Software

Kritik

Die ING-DiBa richtet sich mit ihrer Broker-Software in erster Linie an erfahrene oder professionelle Trader, da die Maske aufgrund der hohen Zahl an Werkzeugen für Gelegenheitstrader zu unübersichtlich sein kann.

ING DiBa Direkt-Depot

0,00 EUR Depot p. a.
12,50 EUR pro Order
kostenlose Trades bei verschiedenen Angeboten und ausgewählten Wertpapieren
1.233,768 Mio Euro Absicherung je Privatkunde über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken.

Hausanschrift der ING DiBa

Theodor-Heuss Allee 106
60486 Frankfurt am Main

Telefon 01805/342220
E-Mail info@ing-diba.de

www.ing-diba.de

Comdirect

Die comdirect wurde 1994 als Direktbank-Tochter der Commerzbank gegründet. Zunächst war die comdirect im Hochzins- und Tagesgeldgeschäft sowie Brokerage engagiert und durch eine offene Kommunikation ausgezeichnet, doch bereits 1996 bot das Finanzinstitut Online-Banking als Dienstleistung an. 1999 erfolgte die Umwandlung zu Aktiengesellschaft, 2000 folgte der Börsengang.

Heute ist die comdirekt in erster Linie als Online-Broker spezialisiert und als solcher mit über 1,4 Millionen Kunden der wohl erfolgreichste Service-Anbieter Deutschlands. Darüber hinaus gehört zum Produktspektrum der comdirect Giro- Spar- und Tagesgeldkonto, Kreditkarten und vor allem Beratung durch professionelle Trader. Hier fokussiert die comdirekt besonders auf Exchange Traded Funds (ETFs), und Rohstoff-Zertifikaten oder Exchange Traded Certificates (ETCs), Aktien, Rentenanleihen und Fonds.

Seit April 2009 führt comdirekt eine Zwei-Marken-Strategie, die im Verbund einen Synergieeffekt und eine signifikante Steigerung der Kunden- und Kapitalbasis mit sich führen soll und vor allem auf Effizienz im Tagesgeschäft abzielt: So erwarb die comdirect für rund 24,9 Millionen Euro die Handelsplattform für Fonds European Bank for Fund Services GmbH (ebase), welche in Haar bei München ansässig ist. Während comdirect in erster Linie Privatkunden anspricht, übernimmt ebase verwalterische und logistische Aufgabe für Vertriebspartner, sowie die Verwaltung und Führung von Investmentdepots. Dadurch erhält die comdirekt einen Zugang zu einem breiten Spektrum an Produkten zu günstigen und flexiblen Konditionen.

Die Depotgebühren liegen mit annähernd 24 Euro weit über dem Marktdurchschnitt; faktisch geht der Trend zum kostenfreien Depot. Dagegen sind die Ordergebühren mit reel 9,90 Euro (bei Inlandsgeschäften) inklusive Provision und Börsenentgelten sehr günstig.

Einlagensicherung

Die comdirect ist der gesetzlichen Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) und dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. angeschlossen. Über die EdB sind für jeden Privatkunden Einlagen auf Bankkonten bis 50.000 EUR vollständig abgesichert. Über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. sind darüber hinaus Einlagen für jeden Privatkunden bis 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank vollständig abgesichert.

Im Falle der comdirekt besteht eine Einlagensicherung von 116,811 Millionen Euro je Privatkunde (Stand: 06.04.09).

Der Schutz des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. beginnt dort, wo die gesetzliche Sicherung aufhört. Er übernimmt im Falle der Insolvenz eines mitwirkenden Institutes die Einlagenteile, welche die gesetzliche Mindestabsicherung übersteigen, bis zur Sicherungsgrenze.

Die Vorteile auf einen Blick

Order ab 9,90 Euro
Solide Absicherung der Einlagen
Flexible und günstige Konditionen bei einer Vielzahl von Werten
15 Prozent Rabatt auf Order ab 125 Trades im Vorhalbjahr

Kritik

Die Rabattstruktur ist in erster Linie für Vieltrader geeignet, die über eine längere Laufzeit an das Depot gebunden werden sollen. Die Deckelung der Maximalgebühren ist im Vergleich zu Mitbewerbern auf dem Markt relativ hoch, die Depotgebühren mit über 20 Euro liegen weit über der Norm des kostenfreien Depots.

comdirect Depot

23,40 EUR Depot p. a.
stark variabel; ab 4,90 EUR pro Order, aber: minimal 9,90 EUR, maximal 59,90 EUR
ab 125 Trades pro Vorhalbjahr 15 Pozent Rabatt auf alle Order
116,811 Mio Euro Absicherung je Privatkunde über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken.

Hausanschrift der comdirect Bank

Pascalkehre 15
25451 Quickborn

Telefon 04106/7040
E-Mail info@comdirect.com
www.comdirect.com

Cortal Consors

Die Consors Discount-Broker AG wurde im Juni 1994 als Niederlassung der Schmidt Bank KGaA gegründet und startete ihr Geschäft mit Telefon- und Faxorders im Brokerage. Im Oktober 1996 erfolgte die Einführung der Dienstleistung als Online-Broker und bereits 1999 ging Consors als erster deutscher Discount-Broker an die Börse. Nach der Übernahme durch die französische Großbank BNP Paribas Cortal Consors S.A. im Jahr 2002 erfolgte die Zusammenführung mit der BNP Paribas-Tochter Cortal S. A.

Heute ist das Institut eine hundertprozentige Tochter der französischen BNP Paribas und als eine der führenden europäischen Direktbanken und Online-Broker spezialisiert auf Privatkunden und Online-Trading.

Cortal Consors bietet ein gebührenfreies Wertpapierdepot und besonders günstige Konditionen für Tradings. So ist außerdem der außerbörsliche Handel möglich und der Trader erhält die professionelle Handelssoftware ActiveTrader kostenlos zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus sind Änderungen oder Annullierungen von Orders ebenso kostenfrei die Erteilung von Limitorders.

Cortal Consors ist heute in drei europäischen Ländern präsent und verfügt insgesamt über mehr als 1,2 Millionen Kunden, davon jeweils etwa 550.000 in den Haupthandelsmärkten Deutschland und Frankreich, die Aktivitäten in Spanien sind beinahe unsignifikant gering. Durch eine sehr breite Produktpalette, die auch klassische Direktbank-Produkte wie Geldkonten, Anlageprodukte und Versicherungsservices umfasst, ist Cortal Consors inzwischen vor allem ein Allround-Anbieter von Finanzdienstleistungen. In Zukunft soll Cortal Consors insgesamt verschlankt werden, um dadurch ihre Wettbewerbsposition zu sichern und weiter auszubauen.

Mit einer Ordergebühr von nur 4,95 ist Cortal Consors zwar sehr günstig im Grundpreis, es kommt jedoch ein relativ hohe Provision hinzu und es gilt eine Mindestprovision von 40 Euro, die jedoch bei 120 Euro gedeckelt ist.

Einlagensicherung

Cortal Consors S. A. ist der gesetzlichen Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) und dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. angeschlossen. Über die EdB sind für jeden Privatkunden Einlagen auf Bankkonten bis 50.000 EUR vollständig abgesichert. Über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. sind darüber hinaus Einlagen für jeden Privatkunden bis 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank vollständig abgesichert.

Im Falle der comdirekt besteht eine Einlagensicherung von rund 45 Millionen Euro je Privatkunde (Stand: 06.04.09). Über das französische Einlagensicherungssystem „Fonds de Garantie des Dépôts“ sind zusätzlich 70.000 Euro Einlagen auf Privatkonten abgesichert.

Der Schutz des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. beginnt dort, wo die gesetzliche Sicherung aufhört. Er übernimmt im Falle der Insolvenz eines mitwirkenden Institutes die Einlagenteile, welche die gesetzliche Mindestabsicherung übersteigen, bis zur Sicherungsgrenze.

Die Vorteile auf einen Blick

Absicherung der Einlagen über zwei Systeme
Besonders transparente und günstige Kostenstruktur
Professionelle TraderSoftware gratis
Solide Einlagensicherung

Kritik

Der Abbau des persönlichen Supports im Zuge des Verschlankungsprozesses droht, sich negativ auf die Servicequalität insgesamt auszuwirken. Die Weiterführung von Direktbank und Online-Broker unter einem Dach behindert unter Umständen die weitere Spezialisierung und damit das Erreichen der höchstmöglichen Effizienz. Die Provision und Mindestprovision sind relativ hoch, ebenso kann die erforderliche Mindesteinlage von 6000 Euro eine Hürde für Kleinanleger und vorsichtige Sparer darstellen.

Cortal Consors Trader-Konto & Depot

0,00 EUR Depot p. a.
4,95 EUR pro Order
0,35% Provision auf Leerverkäufe, aber: mindestens 40 EUR, maximal 120 EUR
Mindesteinlage 6000 EUR
Bindung an das hauseigene kostenlose Verrechnungskonto
Handelssoftware ActiveTrader gratis inklusive
45 Mio Euro Absicherung je Privatkunde über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken. Außerdem 70.000 Euro Absicherung je Privatkunde über das französische Einlagensicherungssystem „Fonds de Garantie des Dépôts“.

Hausanschrift von Cortal Consors

Zweigniederlassung Deutschland
Deutschherrnstrasse 15-19
90429 Nürnberg

Telefon 01803/031000
E-Mail infoservice@cortalconsors.de

www.cortalconsors.de

Targobank

Die TARGOBANK mit dem Hauptsitz in Düsseldorf gehört heute zur Crédit Mutuel-Gruppe. 1935 als Kundenkreditbank GmbH (KKB) gegründet, änderte die Bank ihren Namen 1991 in Citibank Privatkunden AG, 2003 erfolgte die Umwandlung in eine AG & Co. KgaA. Seit 2010 ist das im Volksmund ehemals als Citibank bekannte Finanzinstitut unter dem Namen TARGOBANK AG & Co. KGaA als Filialbank mit Online-Produkten am Markt.

Der Name hat übrigens keine semantische Bedeutung, sondern soll vielmehr die strategische Neuausrichtung symbolisieren und sich von den Mitbewerbern der Branche abheben, modern klingen, markenrechtlich unbesetzte und für den internationalen Markt einsetzbar sein. Die Neufirmierung geschah im Zuge der Übernahme durch die Genossenschaftsbank Crédit Mutuel; die französische Mutter will die TARGOBANK in Zukunft als Institut mit einem übersichtlichen und flexiblen Produktportfolio aufstellen.

Bis 2009 war die heutige TARGOBANK ein Teil der US-amerikanischen Citigroup, bis diese nach milliardenschweren Abschreibungen und Verlusten infolge der Subprime Crisis gezwungen war, ihre Eigenkapitalquote zu konsolidieren. Die neue Mutter Crédit Mutuel ist die zweitgrößte Privatkundenbank in Frankreich und besonders stark im Norden vertreten, der Sprung auf den deutschen Markt war somit naheliegend.

Heute bedient die TARGOBANK auf dem deutschen Markt über 3,4 Millionen Kunden in 335 Filialen und hält einen Marktanteil am Konsumkreditgeschäft von etwa sieben Prozent.
Die Ausrichtung als Online-Bank ist eine logische Konsequenz der Neustrukturierung angesichts der Tendenzen auf dem Markt und speziell im Privatkundenbereich zum Zeitpunkt der Neufirmierung 2010. Durch die vorteilhafte Startposition und solide Rücklagen kann die TARGOBANK eine besonders günstige Kostenstruktur für ein breites Produktportfolio im inländischen und internationalen Börsenhandel anbieten.

Die Vorteile auf einen Blick

Besonders hohe Einlagensicherung

Einlagensicherung

Die TARGOBANK ist der gesetzlichen Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) und dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. angeschlossen. Über die EdB sind für jeden Privatkunden Einlagen auf Bankkonten bis 50.000 EUR vollständig abgesichert. Über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. sind darüber hinaus Einlagen für jeden Privatkunden bis 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank vollständig abgesichert.

Im Falle der TARGOBANK besteht eine Einlagensicherung von konkret 207,277 Millionen Euro je Privatkunde (Stand: 04.03.10).

Der Schutz des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. beginnt dort, wo die gesetzliche Sicherung aufhört. Er übernimmt im Falle der Insolvenz eines mitwirkenden Institutes die Einlagenteile, welche die gesetzliche Mindestabsicherung übersteigen, bis zur Sicherungsgrenze.

TARGOBANK Depot

0,00 EUR Depot p. a.
9,99 EUR pro Order
keine Mindesteinlage erforderlich, aber: 1000 EUR Fondseinmalanlage
Bindung an das hauseigene Geldkonto zur Verrechnung
220,27 Mio Euro Absicherung je Privatkunde über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken.

Hausanschrift der TARGOBANK

Kasernenstraße 10
40213 Düsseldorf

Telefon 0211/89840
E-Mail kontakt@targobank.de
www.targobank.de

Netbank

Die netbank mit Hauptsitz in Hamburg gehört zur Sparda Bank-Gruppe und ist als Direktbank und erste reine Internetbank Europas mit Vollbanklizenz seit 1999 auf dem Markt vertreten.

Die netbank genießt einen besonderen Status als besonders schlanke Organisation: Noch 2007 wurde das Tagesgeschäft der netbank von lediglich rund 30 Angestellten ausgeführt; als reine Internetbank verzichtet die netbank auf Call-Center und Beratungszentren und macht alle seine Dienstleistungen fast ausschließlich online zugänglich, zahlreiche Prozesse sind digitalisiert oder ausgelagert. Die netbank bietet in Kooperation mit der Sparda-Bank Hamburg ein umfangreiches Produktportfolio, unter anderem auch den Broker- und Depotsbereich. Das Geschäftsmodell hat zum Ziel, so schnell und flexibel „wie das Internet selbst“ zu sein.

So konzentriert sich die netbank verstärkt auf den Online-Broker-Markt: Bei Transaktionen über das Internet die Bank eine „No Risk“-Garantie. Zudem führte die netbank als eine der ersten der Branche barrierefreies Internet-Banking für blinde oder sehbehinderte Menschen ein. In der Kostenstrukter für Depotführung und Trading bewegt sich die netbank im oberen Mittelfeld, wobei der deutsche Markt mit rund 10,00 Euro für Inlandsorder deutlich gegenüber Auslandsordern bevorzugt wird.

Im Mai 2007 erwarb die Landesbank Berlin einen strategischen Anteil in Höhe von 75 Prozent minus einer Aktie an der netbank. Die Landesbank Berlin selbst gehört nach dem Anteilsverkauf durch das Land Berlin im Juni 2007 mehrheitlich zum Deutschen Sparkassen- und Giroverband, welcher mit der netbank nun über eine eigene Direktbank verfügt. Die verbleibenden Anteile an der netbank halten die Sparda-Banken Baden-Württemberg, Hamburg, Nürnberg, Südwest und West.

Aufgrund des starken Wettbewerbs unter den Banken um die Produktkonditionen wird die netbank ihre bereits recht umfangreiche Produktpalette vorerst nicht weiter ausbauen, sondern will die bestehenden Kundenbindungen ausbauen und intensivieren.

Einlagensicherung

Die netbank ist der gesetzlichen Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) und dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. angeschlossen. Über die EdB sind für jeden Privatkunden Einlagen auf Bankkonten bis 50.000 EUR vollständig abgesichert. Über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. sind darüber hinaus Einlagen für jeden Privatkunden bis 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank vollständig abgesichert.

Im Falle der netbank beläuft sich die Einlagensicherung konkret auf 9,825 Millionen Euro Euro je Privatkunde (Stand: 06.04.09).

Der Schutz des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. beginnt dort, wo die gesetzliche Sicherung aufhört. Er übernimmt im Falle der Insolvenz eines mitwirkenden Institutes die Einlagenteile, welche die gesetzliche Mindestabsicherung übersteigen, bis zur Sicherungsgrenze.

Die Vorteile auf einen Blick

Hohe Einlagensicherheit
Hohe Stabilität als Teil des Sparkassen- und Giroverbandes
Hohe Flexibilität als Firmenphilosophie
Guter Mix aus Kostenstruktur, Sicherheit und Service
Gut geeignet für vorsichtige Sparer

Kritik

Als hundertprozentige Tochter verschiedener Sparda-Banken ist die Flexibilität von Dienstleistungen und Produkten stets nur so weit gegeben, wie von den „Müttern“ zugelassen. Die Preisstruktur kann sich ebenfalls hinderlich auf die vollständige Flexibilität im Tradingverhalten auswirken, da die Gebührenordnung einen bestimmten Anlegertyp und Markt bevorzugt behandelt.

netbank Depot

0,00 EUR Depot p. a.
10,00 EUR pro Inlandsorder; 30,00 € pro Auslandsorder
Mindestgebühr 11,90 EUR p. a., unabhängig von Anzahl der Trades oder Bestand
9,0 Mio Euro Absicherung je Privatkunde über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken.

Hausanschrift der netbank

Postfach 500448
22704 Hamburg

Telefon 01805/638226
E-Mail info@netbank.de
www.netbank.de

DKB

Die Deutsche Kreditbank AG mit Hauptsitz in Berlin gehört zur Bayerischen Landesbank-Gruppe. 1990 gegründet, ist die DKB seit 1995 Teil der Bayerischen Landesbank Gruppe (BayernLB). Dabei richtet sich die DKB als Direktbank an Privatkunden, den öffentlichen Sektor und Firmenkunden ausgewählter Branchen, etwa dem Immobilienmarkt und der Landwirtschaft.

Im Privatkundengeschäft ist die DKB inzwischen eine reine Internetbank mit einer zentralen Verwaltung seit 2008. Der Schwerpunkt auf Finanzprodukten im Privatkundenbereich liegt auf Girokonten, Ratenkrediten, Baufinanzierungen und besondere Investitionsdarlehen für erneuerbare Energien. Dank einer schlanken Prozessstruktur ist die DKB sehr gut positioniert und bietet in vielen Bereichen günstige und flexible Konditionen. Heute fokussiert die DKB verstärkt auf Privatkunden mit ständigem Wohnsitz im Ausland und verfolgt damit konsequent die Spezialisierung auf das Privatkundengeschäft – ein wichtiger Schritt dafür war die Gründung der Unternehmenseinheit “Internetbank International” im Oktober 2008. Dabei werden vorrangig finanzstarke Kunden aus dem deutschsprachigen Ausland mit den jeweiligen Ländern entsprechend angepassten Konten angesprochen. Bis 2009 konnte die DKB auf diese Weise rund 24.500 Kunden werben.

Das Geschäft für Online-Depots ist ein nicht wichtiger, aber wachsender Bereich, da viele Besserverdiener unter den Privatkunden durchaus Interesse daran zeigen, im überschaubaren Maß und vor allem eigenständig mit Wertpapieren zu handeln. Der Erweiterung der Services als Internetbank um die Eigenschaften eines Online-Brokers ist somit eine logische Entwicklung, es ist jedoch fraglich, ob sich die DKB schwerpunktmäßig auf diesen Bereich verlagern wird, da unter einer erneuten Umstrukturierung der Bank der sensible Privatkundenbereich intern empfindlich gestört werden könnte. Es ist wahrscheinlicher, dass die Online-Depots den Status einer Zusatzdienstleistung behalten werden; dafür spricht auch die Preisstruktur, die verglichen mit dem Marktdurchschnitt relativ wenig wettbewerbsstark ist.

Durch die erzwungene Neustrukturierung des BayernLB-Konzerns wurden wichtige Privatkunden-Bereiche, etwa Portfolios für Baufinanzierung und Kreditkarten, von der BayernLB und SaarLB übertragen und in der DKB zusammengeführt. 2008 übernahm die DKB außerdem die SKG Bank als hundertprozentige Tochter von der SaarLB. Um die Bereiche innerhalb des Konzerns klar getrennt zu halten, ist die saarländische SKG strategisch als Spezialbank für Dritte ausgerichtet und erstellt als sogenannter White-Label-Anbieter verschiedene Finanz-Produkte.

Einlagensicherung

Als Teil einer staatlichen Bank werden Verluste der DKB zu 100% durch die öffentliche Hand abgedeckt. Insbesondere Giro-, Tagesgeld und Sparkonten sind gesetzlich über den Einlagensicherungsfonds der BRD mit rund 4,6 Milliarden Euro abgesichert, die DKB hat also wichtige Sicherheits-Pluspunkte im Vergleich zu den Mitbewerbern auf dem Online- Markt. Das so genannte Sondervermögen in Wertpapieren, Aktien und Aktienfonds ist jedoch nicht abgesichert.

Die Vorteile auf einen Blick

Hohe Sicherheit als staatliche Bank
Hohe Stabilität durch Struktur der Bank
Keine Mindesteinlage erforderlich

Kritik

Die DKB steht in der Kritik als Auslagerungsbank für faul gewordene Immobilienanleihen, einer Bad Bank. Die SKG bietet außerdem als Spezialbank für die Generierung von White-Label-Produkte Potential für die Erstellung von toxischen Anleihepaketen ähnlich der berüchtigten AAA-Zertifikate. Darüber hinaus liegen die Kosten für das Depot und die Gebühren pro Order mit Abstand über dem Marktdurchschnitt. Trotz der relativ stabilen Sicherheit für Privatkunden ist das Sondervermögen nicht abgesichert und unterliegt daher 100 Prozent Risiko.

DKB-Broker

17,40 EUR Depot p. a.
10,00 EUR pro Inlandsorder zzgl. fremder Gebühren (z. B. Händlergebühr)
Als Teil einer staatlichen Bank werden Verluste zu 100% durch die öffentliche Hand abgedeckt.

Hausanschrift der DKB

Jägerallee 23
14469 Potsdam

Telefon 01803/120300
E-Mail info@dkb.de